Anton Bruckner-Lexikon online: Artikel
Illich, Joseph
* 14.1.1814 Grieskirchen, Oberösterreich/A, † 30.6.1894 Linz, Oberösterreich/A. Geistlicher.
1838 Priesterweihe in Schönau bei Wels, 1840 Dom- und Chorvikar in Linz, zugleich für zwei Jahre Vorsteher der Ursulinenkirche, 1847 geistlicher Rat, bischöflicher Konsistorial-Sekretär bei Bischof Gregorius Thomas Ziegler (1770–1852) und anschließend Sekretär bei Bischof Franz Joseph Rudigier, 1860 Konsistorialrat, 15.3.1865 Ernennung zum Domherrn, Rat des geistlichen Ehegerichtes, Prosynodal-Examinator, Beichtvater der Carmelitinnen, 1872 Dechant des Stadt- und Landdekanats Linz und Schuldistrikts-Aufseher des letzteren, 1875 Präses des Bonifacius-Vereines, 1878 Präses des geistlichen Ehegerichtes, 19.4.1879 Domscholaster, 17.10.1882 Ernennung zum Dompropst. 1886 wurde ihm das Ritterkreuz des Leopold-Ordens verliehen, 1887 Jubelpriester. In seinen letzten Lebensjahren war Illich erblindet.
Literatur
- Wolfgang Dannerbauer, Hundertjähriger General-Schematismus des geistlichen Personalstandes der Diöcese Linz vom Jahre 1785 bis 1885, Bd. 1, Abth. 1: Chronologisches Nekrologium der seit 1785 in der Diöcese Linz verstorbenen geistlichen Personen […]. Linz 1887, S. 5, 641
- Linzer Volksblatt 1.7.1894, S. 11
- Dom- und StadtpfarrorganistElisabeth Maier, Anton Bruckner als Linzer Dom- und Stadtpfarrorganist. Aspekte einer Berufung. Mit einem Beitrag von Ikarus Kaiser (Anton Bruckner. Dokumente und Studien 15). Wien 2009
Zuletzt inhaltlich bearbeitet: 14.1.2019
Zitierlink: https://www.bruckner-online.at/ABLO_d1e2703