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Anton Bruckner-Lexikon online: Artikel

Feichtinger, Fritz

* 16.5.1927 St. Florian, Oberösterreich/A, † 31.10.2002 Linz, Oberösterreich/A. Akademischer Maler, Porträtist.

Feichtinger besuchte 1948 kurzzeitig die Kunstschule in Linz bei Karl Hauk (1898–1974) und studierte anschließend 1948–1953 an der Akademie der Bildenden Künste in Wien bei Franz Elsner (1898–1978) und Herbert Boeckl (1894–1966). Ausbildung an der Graphischen Lehr- und Versuchsanstalt bei Max Frey (1902–1955), Diplom 1954. Anstellung als Gymnasialprofessor in Gmünd.

Seine Arbeitsschwerpunkte lagen in abstrakten Kompositionen und Porträts. Er fertigte zahlreiche Porträts für die Galerie im Prämonstratenser-Stift Schlägl in Oberösterreich an, außerdem Musiker-Porträts u. a. von Wilhelm Furtwängler, Leonard Bernstein, Otto Klemperer, Dawid Fjodorowitsch Oistrach (1908–1974), Walter Berry (1929–2000), Nikolaj Gjaurow (1929–2004) und Eberhard Waechter (1929–1992). Für sein Schaffen wurde er mit der Oberösterreichischen Kulturmedaille ausgezeichnet. Zudem verfasste er Monografien über oberösterreichische Künstler.

Die Bruckner-Ikonografie verzeichnet ein 40 x 28,5 cm großes, geschnitztes Holz-Relief mit dem Bruckner-Kopf im Profil nach links (IKO 371) aus dem Jahr 1951, sowie einen weiteren 50,5 x 38 cm großen Holzschnitt mit Bruckner-Kopf im Profil nach links (IKO 411a) und ein 70 x 60 cm messendes Ölgemälde mit Bruckner-Kopf im Profil nach links und der Stiftskirche St. Florian im Hintergrund (IKO 411b), beide Werke aus dem Jahr 1966.

Schriften
  • Der Maler Karl Hayd. Linz 1982
  • Bildhauer Forster. Eine Monographie. Steyr 1992
  • Hans Franta. Maler in fünf Kontinenten. Linz 2000
Literatur

RENATE GRASBERGER

Zuletzt inhaltlich bearbeitet: 14.1.2019

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Normdaten (GND)

Feichtinger, Fritz: 116435550

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